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So benutzt man Akkuschrauber richtig

Wer vorher noch nicht viel mit Akkuschraubern von Bosch oder anderen Marken zu tun hatte, tut sich anfangs etwas schwer mit den kleinen Elektrowerkzeugen. Dabei ist etwas Unterweisung notwendig, denn ohne Know-How kann man blitzschnell die eigenen Bits, Schrauben oder vorgebohrte Löcher ruinieren. Diese hilfreichen Ratschläge beugen einem Fiasko vor.

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Wenn man die folgenden Tipps beherzigt, kann nichts schief gehen

Tipps zum Akkuschrauben

  • Die richtige Bitgröße: Bevor man drauflos schraubt, sollte man erstmal manuell testen, ob der Bit genau in die Schraube passt. Ist er zu groß und man versucht damit die Schraube zu drehen, macht man damit nur den Schraubenkopf kaputt und muss im schlimmsten Fall die Schraube aufbohren
  • Die richtige Umdrehungszahl: Wählen Sie zur Sicherheit erstmal eine möglichst kleine Umdrehungszahl. Denn wenn man eine zu große wählt, rutscht man mit dem Bit schnell aus dem Schraubkopf und bohrt den Schraubkopf kaputt.
  • Die Drehrichtung erst ändern, wenn sich der Schraubkopf nicht mehr bewegt! Ansonsten läuft man Gefahr, das Getriebe des Akkuschraubers kaputt zu machen.
  • Bei Akkuschraubern, die noch keinen Lithium-Ionen Akku haben: Hier kann der Memory-Effekt auftreten. Das heißt, wenn man einen noch nicht ganz leeren Akku wieder auflädt, sinkt dessen Akkukapazität, auf den zu Beginn der Ladung befindlichen Ladezustand.
  • Die Bits immer in den Bithalter legen! Sonst sind sie ruckzuck verbummelt.
  • Ersatzakku: Auch an einen Ersatzakku denken. Denn wenn der Akkuschrauber mal leer sein sollte, muss man mit Ersatzakku keine Zwangspause einlegen. Auch daran denken, den Ersatzakku vorher aufzuladen.
  • Transportkoffer: Der Transportkoffer sollte ausreichend groß sein. Ist er dies nicht, muss man Akkus oder Ladegerät extra aufbewahren, was sehr störend ist.
  • Das Bohrfutter schonen: Wenn die Schraube nicht weiter reingeht, weil der Akkuschrauber einfach nicht mehr Power hat, sollte man es nicht auf Teufel komm raus weiter versuchen. Sonst nudelt man das Bohrfutter aus oder macht wohlmöglich den Motor kaputt. Dann riecht man nur noch den verschmorten Geruch der Getriebebürsten…
  • Bei jedem Schrauben und Bohren gilt: Der Anwender ist immer hinter dem Gerät. So kann er sich mit dem Eigengewicht an das Gerät drücken und braucht nicht kraftraubend nachdrücken!

Wer beim nächsten Projekt mit Holz arbeiten wird, den werden auch die Tischler Tricks für Holzarbeiten interessieren.

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