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Bosch – Firmengeschichte

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robert bosch gmbh lokoBosch gilt heute als eines der bekanntesten Unternehmen in Verbindung mit Bohrmaschinen. Aber das deutsche Unternehmen ist auch ein großer Automobilzulieferer, Hersteller von Industrie- und Gebäudetechnik, Sicherheitstechnik, Haushaltsgeräten und darüber hinaus in der automatisierten Verpackungstechnik tätig.

Reich geworden ist da Unternehmen dabei vor allem durch das ehemalige Monopol im Bereich der Automobilindustrie.

Die Robert Bosch GmbH: Ursprünge

Bosch, der von Hobby-Handwerkern geliebte Hersteller von Akkuschraubern, Akkubohrern und vielem einem großen Sortiment anderer Elektrowerkzeuge kommt aus… na aus dem Bundesland der Heimwerker: Baden-Württemberg, genauer gesagt Stuttgart. Im folgenden wird die Historie der Robert Bosch GMBH anhand der bedeutendsten Firmenchefs nachvollzogen. Hierbei muss man aber bemerken, dass die Firmenchefs auch nach ihrer Ära noch viel zu sagen haben und die Herrschaftsverhältnisse dieser Firma recht skuril sind. Typisch für ein Familienunternehmen – Die Robert Bosch GMBH ist das drittgrößte Deutschlands.

Auch interessant: Das Robert Bosch Themenspecial auf Bosch.com (deutsch).

Bedeutende Persönlichkeiten für Bosch

Einflussreiche Lenker des Unternehmens nach Hans Walz (1926 bis 1963) waren Hans Lutz Merkle (1963 bis 1984) und Hermann Scholl.

Hans Walz (1926 bis 1963)

Hans Walz hat rückblickend äußerst negativ auf sich aufmerksam gemacht: Er war Mitglied der NSDAP und zudem SS-Mitglied sowie Mitglied im Freundeskreis Reichsführer SS – ein aktiver Nazi also.
Dabei schien er zu Zeiten der Weimarer Republik noch eine dem Judentum wohlgesonnene und humanitäre Gesinnung gehabt zu haben: In jungen Jahren war er Freund von Karl Adler, einem bedeutendem jüdischen Musikwissenschaftler und Mitglied im Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Walz hatte sich von dem Sekretärsposten für Robert Bosch über den Aufsichtsrat bis ganz nach oben hochgearbeitet.

Hans Lutz Merkle (1963 bis 1984)

1984 erhielt er die Harnack-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und 1994 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Universität Stuttgart verliehen. Letzteres ist zuvor seit 30 Jahren nicht mehr verliehen worden. Über seine Zeit während des 3. Reichs kann nur spekuliert werden. In Bosch-Kreisen hat er auch den Namen „Gottvater“. Deswegen hatte Merkle auch nach seiner Ablösung 1984 alle Fäden in der Hand. So gab er seinem Nachfolger Marcus Bierich jeden morgen um 8 Uhr neue Order.

Selbst machte sich Merkle nicht gern von anderen abhängig, vor allem nicht vom Staat: „Wer heute nach dem Staat ruft“, schimpfte er, „hat ihn morgen am Hals.“

Hermann Scholl (1993 bis 2003)

Unter Scholl konnte Bosch seinen Umsatz von etwa 16 Mrd. Euro auf über 36 Mrd. Euro steigern. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten von 157.000 auf über 230.000 an. Bosch wurde unter seiner Führung zum Weltmarktführer der elektronischen Benzineinspritzung und Sicherheitssysteme.

Derzeitige Situation und Zukunftspläne

Seit dem 1. Juli 2012 ist Volkmar Denner Vorsitzender der Geschäftsführung. Seit Juli 2012 ist Bosch auf den dritten Platz der größten Zulieferer von Automobilelektronik und -mechatronik der Welt zurückgefallen. Dafür hat man im gleichen Jahr aber auch 52,3 Milliarden Euro erzielt: Der größte Umsatz, den Bosch je eingestrichen hat und das in der Euro-Krise.

Im März 2013 musste man sich bei Bosch von der Sparte der erneuerbaren Energien verabschieden, da der Zukauf der Solarfirma Aleo Solar AG mehrere Milliarden Euro Verluste einbrachte. Immer noch ein Renner: Die Geräte von Bosch Professional. Hier gibt es Informationen und Geräte von Bosch Blau.

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