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Einen Akkuschrauber kaufen: Die wichtigsten Tipps

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Ein Akkuschrauber kann ein großartiger Helfer beim Heimwerken sein – Aber auch ein großes Ärgernis, wenn er schlecht verarbeitet ist oder der Akku immer wieder aufgeladen werden muss. Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Werte und in welchem Bereich sie liegen sollten, wenn man einen Bosch Akkuschrauber kaufen will.

Wer sich noch gar nicht sicher ist, ob es ein Akkuschrauber oder ein Akkubohrer werden soll, dem sei dieser Artikel als Entscheidungshilfe empfohlen.

Das sollte ein Akkuschrauber können

Folgende Spezifikationen sind entscheidend. Sie sollten nur die Akkuschrauber kaufen, die mindesten 2 der folgenden 4 Punkte befriedigend erfüllen:

Leistung & Einsatzgebiete

  • Voltzahl: Die Leistung / Stärke eines Elektrogeräts und somit auch bei jedem Akkuschrauber bemisst sich nach dessen Voltzahl. Das kann man zwar nicht verallgemeinern, da auch die Qualität des Motors und dessen Wirkungsgrad eine Rolle spielt, aber die letzten beiden Sachverhalte werden eigentlich nie aufgeführt und können deswegen nicht als Orientierung dienen.
    Wenn man schwieriges Material bohrt: Hohe Voltzahl (14,4-18 Volt)
    Wenn man eher filigrane/kleine Sachen bohrt, kann man ruhig einen Akkuschrauber kaufen, der eine kleinere Voltzahl hat (9 Volt, Gerät leichter)
  • Drehmoment: Das Drehmoment wird oft angegeben in Newtonmeter. Allerdings ist dieser Wert, da unterschiedlich gemessen, nicht aussagekräftig und soll hier nur als „Abschreckung“ herhalten.
  • Der Motor: …sollte ZWEI Gänge haben. Wenn er nur einen hat, wird er unter Volllast sehr schnell heiß und kann irgendwann komplett ausfallen. Dann muss man sich ein neues Gerät kaufen. Lieber gleich zu einem Profi-Gerät mit zwei Gängen greifen.

Akkus und Ladekapazität

  • Lieferumfang:Wenn man einen Akkuschrauber kaufen will, will man nicht danach noch teure Akkus nachkaufen. Deswegen sollte man auf Sets achten, in denen zwei Akkus enthalten sind. Nur ein Akku kann bei längeren Einsätzen ärgern, denn dann muss man ihn zwischendurch aufladen und der Einsatz ist erstmal auf Eis gelegt.
  • Kapazität: Die Ladekapazität sollte ausreichend hoch sein, damit der Akku auch lange hält. Allerdings ergibt dieser Wert erst zusammen mit der Spannung des Akkus Sinn in Bezug auf die Ausdauer. Denn Spannung (Volt) x Kapazität (Amperestunden) ergibt Ergiebigkeit des Akkuschraubers (Die Wattstunden). Eine gute Vorraussetzung sind aber 2 Amperestunden (ebenso in Bezug auf Akkubohrer bzw Akkubohrschrauber).
  • Kapazität:Damit man den Akku wechseln kann, sollte man nur Akkuschrauber kaufen, deren Akkus auswechselbar sind (dieser Artikel zeigt, welche Bosch Akkus auf welchen Schrauber passen). Das ist bei allen Bosch Akkuschraubern der Fall, außer beim Bosch IXO und dem PSR 10,8 LI,
  • Ladegerät: Wenn der Akku bald wieder voll sein soll, ist auf ein Schnelladegerät zu achten: Diese schaffen eine volle Ladung in unter einer Stunde.
  • Akkutechnologie: Es gibt drei Akkuarten: Die beiden älteren Akkus aus Nickel-Cadmium (NiCd) und Nickel-Metallhydrid (NiMH) und die neueren und empfehlenswertesten Lithium-Ionen-Akkus.

Akkuschrauber kaufen: Ergonomie

  • Gewicht: Stärkere Geräte mit mehr Volt haben meist auch einen größeren Motor und sind deswegen schwerer. Man sollte sich halt überlegen, ob man wirklich für Leistung auf Ergonomie durch Leichtigkeit verzichten will. In den meisten Fällen wird man für die härteren Fälle aber keinen Akkuschrauber kaufen, sondern eine Bohrmaschine.
  • Grifform: Es gibt pistolenförmige Griffe und T-förmige Griffe. Die T-Form ist besser, wenn man viele horizontale Arbeiten durchführt (nichts im Rotlichtmilieu), weil sich dann der Griff besser ausbalanciert. Die Pistolenform ist gut bei senkrechter Arbeit, weil dann mehr Gewicht auf das Schraubgut wirkt.
  • Bohrfutter: Zunächst sollte das erstmal am besten aus MEtall sein, Plastik reicht oft aber auch. Ergonmischer sind diese bei einem Akkuschrauber, wenn man sie ohne Gerät öffnen kann, um neue Bits einzusetzen, sprich Flash-Bohrfutter.

Ausstattung

  • Mobilität: Mit dabei sein muss auf jeden Fall ein Transportkoffer, der meist aus Plastik ist. Ohne Koffer kann man Akkuschrauber plus Teile nicht zusammenhalten.
  • Kabellänge: Das Kabel sollte eine Länge von mindesten 2 Meter bis 2,50 Meter Länge aufweisen, sonst reicht es nicht bei Deckenbohrungen. Meist wird man aber einen Akkuschrauber kaufen, der ohne Kabel auskommt.
  • Bits: Oft sind Bits dabei, aber sind diese auch magnetisch? Das erleichtert die Schraubenaufnahme und verhindert deren runterfallen.
  • Leuchte: Hat der Akkuschrauber eine Arbeitsleuchte und wo ist diese angebracht? Diese Leuchte ist meist ein LED und sollte vorne unter oder über dem Bohrkopf integriert sein. Manche schlecht durchdachten Modelle haben die Leuchte aber auch unten am Griff montiert bekommen: Dann verdeckt die eigene Hand beim schrauben oft die Leuchte… Kauft man solche Akkuschrauber, ist das arbeiten im Dunkeln recht schwer
  • Bithalterung und Gürtelclip: Manche Akkuschrauber haben am Griff Slots um Bits, die man gerade nicht benötigt, festklemmen zu können. Dann braucht sie nicht immer suchen, sie gehen ja doch gerne mal verloren. Die Gürtelhalterung ist dafür da, dass man so richtig männlich aussieht, wie eine Kreuzung aus Chuck Norris und Tim Taylor:)

Akkuschrauber kaufen mit Köpfchen

Das waren die wichtigsten Tipps ud Tricks für alle, die einen Akkuschrauber kaufen wollen. Fragen und Verbesserungen immer gerne in den Kommentar-Bereich posten!

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